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Leonids 2001 / Leoniden 2001

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Contents:
General information on the Leonids
Leonids 2001 and suitable locations
Commercial Leonid expeditions
Reports from the 2001 Leonids
Inhalt:
Allgemeines zu den Leoniden
Leoniden 2001 - neue Prognosen
AKM Expeditionen
Leonidenexpeditionen (kommerziell)
Berichte von den Leoniden 2001


Informationen in deutscher Sprache

General Information

The Leonids are famous for the large meteor displays which occur in the years around the perihelion passage of the parent comet, 55P/Tempel-Tuttle. The particle density of the Leonids is highly variable along the comet's orbit as the meteoroids do not move in the same orbit as their parent comet. The reason is their (small) escape velocity from the comet. Nevertheless, this small deviation causes the meteoroids to move along different orbits in some kind of dust trails. The comet's orbit as well as thsoe of the dust trails are affected by graviational disturbances mainly of Jupiter. Such disturbances alter the orbits and may disrupt them. Recent numerical modelling of the stream has explained major portions of the stream's structure. One feature is that the Earth may cross individual trails even years after the comet's perihelion passage (Feb. 1998). Hence the rates vary considerably from year to year near the comet's perihelion passages.


Leonids 2001

In 2001, the
Leonids are expected to produce another great meteor shower, possibly more intense than the 1999 return. The time of the 1999 activity peak was predicted with high accuracy (+- 5 min), while the activity level is not (yet) predictable with any accuracy. In 2001, the Earth is expected to approach several dust trails, and hence several peaks of meteor rate should occur (model based predictions of Asher and Lyytinen & VanFlandern). Another recent calculation by Brown & Cooke indicates that the expected dust trails are not very compact but rather wide. This mean that the peak rates will be much lower than expected before. Instead we may see a high activity with ZHRs of the order of 1000-2000 between 8 UT and 23 UT on November 18, 2001.

Dust releaseDate Nov. (UT)Expected ZHR Region for observation
176618    09582000East of North America
179918    1200 110West of North America
183318    1410 60East Pacific
166618    1719 600West Pacific / East Asia
163318    1722 260West Pacific / East Asia
169918    17331800West Pacific / East Asia
186618    18226000West Pacific / East Asia

Since the radiant is well below the horizon for any European location, is is necessary to travel eastwards to witness the major peak. The time favours far Eastern locations, such as Pacific islands, Japan, Korea, China, (eastern) Russia and Mongolia. However, the first peak is favourably visible from American longitudes. Seen the predictions of Brown and Cooke, any location in America, the Pacifis and Asia will be suitable to observe high Leonid rates. Care has to be taken to find a location where the weather is likely to support observations.


What kind of observations are useful?


Leoniden: Allgemeine Informationen

Die Leoniden sind für ihre im Abstand von 33 Jahren auftretenden großen Meteorregen bekannt. Nach sehr interessanten Erscheinungen in den Jahren 1998 und 1999 und den Simulationen, die eine offensichtlich zuverlässige Vorhersage der Maximumszeiten erlauben, wird in der Nacht zum 18. November 2001 mit einem erneuten starken Auftreten der Leoniden gerechnet.

Leoniden 2001

In jüngerer Zeit haben sich besonders David Asher und Robert McNaught sowie Eskko Lyytinen erfolgreich bemüht, die Entwicklung des Leonidenstromes zu modellieren. Die Meteoroide werden um die Perihelpassage des Ursprungskometen 55P/Tempel-Tuttle freigesetzt. Dabei haben sie geringe Entweichgeschwindigkeiten. Diese bewirken, dass die Meteoroide auf etwas vom Kometen verschiedene Umlaufbahnen gelangen. Bei jedem Umlauf des Kometen bildet sich so eine neue "Staubspur". Die Folge ist, dass diese Staubfahnen neben einer etwas unterschiedlichen Umlaufzeit auch den Planeten - insbesondere Jupiter - unterschiedlich nahe kommen. Diese Annäherungen verursachen aber gerade merkliche Veränderungen der Bahnen. So kann es passieren, dass die Erde in mehreren Jahren um die Perihelpassage des Ursprungskometen jeweils verschiedenen Staubfahnen nahekommt. Diese Staubansammlungen sind in den letzten Jahren zunehmend untersucht und auch erfolgreich bis auf wenige Minuten genau vorausberechnet worden.
Allerdings sind die Teilchenverteilungen in den Staubspuren nur unvollkommen modellierbar. Während meist der Abstand zwischen Staubspur und Erdbahn als Maß genommen wird, haben Brown und Cooke kürzlich Ergebnisse ihrer Rechnungen publiziert. Diese ergeben ein ziemlich anderes Bild von dem zu erwartenden Leoniden-Maximum. Statt einiger separater Peaks mit (mehrfach) sehr hohen ZHR erwartet uns nach dem letztgenannten Modell eine eher "verschmierte" Aktivität von den breiteren Staubspuren. Die Zeiten für die einzelnen Annäherungen stimmen überein, doch sollte am 18. November zwischen etwa 8 UT und 23 UT eher ein sehr breites Plateau der Aktivität mit ZHR um oder etwas über 1000 erwartet werden. Dann wären alle Orte in Amerika, Pazifischer Region sowie Asien geeignet - nur Europa bleibt weiter außerhalb des Sichtbarkeitsbereiches. Hier dürften die ZHR sowohl am Morgen des 18. als auch am Morgen des 19. November in der Größenordnung von 100-200 liegen, wobei der Morgen des 18. wegen der höchsten Radiantenposition zum Dämmerungsbeginn mehr Leoniden beobachtbar werden lässt.
Für 2001 sind folgende Zeitpunkte von Maxima errechnet worden (wobei die ZHR sich auf die Annahme separater Peaks bezieht):

FreisetzungDatum Nov. (UT)Erwartete ZHR Beste Beobachtungsregion
176618    09582000Osten von Nordamerika
179918    1200 110Westen von Nordamerika
183318    1410 60Ost-Pazifik
166618    1719 600West-Pazifik / Ostasien
163318    1722 260West-Pazifik / Ostasien
169918    17331800West-Pazifik / Ostasien
186618    18226000West-Pazifik / Ostasien

Alle Hauptpeaks sind für Beobachter in Europa unsichtbar, da entweder der Radiant weit unter dem Horizont steht oder die Sonne scheint.
Beobachtungen der beiden Hauptpeaks am 18. November sind nur vom Fernen Osten aus möglich. Klaren Himmel muss man allerdings auch dort "sicherstellen". So sind die Chancen in meeresnahen Bereichen schlechter. Generell ist zu bedenken, dass das Maximum in den Morgenstunden (Ortszeit) eintritt und in den langen Nächten Nebel und tiefe Wolken entstehen können. Die trockeneren kontinentalen Bereiche (China, Mongolei) liegen weiter westlich, so dass der Radiant dort tiefer steht als etwa in Korea oder Japan. Das gilt auch für Nordaustralien, wo der Radiant zum Morgen ebenfalls gut über den Horizont kommt. Bei einer ZHR von einigen Tausend spielt eine Radiantenhöhe um 30 Grad aber vielleicht nicht die wichtigste Rolle. Bei der ZHR von knapp 4000 am 18. November 1999 konnten die Beobachter noch mitzählen, wenn auch bei den weiter östlichen Beobachtern die Helligkeitsangaben eher aufgegeben oder unsicher wurden als weiter westlich. Die Rate war aber auch bei rund 30 Grad Radiantenhöhe noch nahe an der "Zählgrenze".
Optische Beobachtungen - sowohl visuell als auch fotografisch und per Video - werden wiederum einen Schwerpunkt bilden. Die Video-Daten erlauben eine zuverlässige Aussage über die tatsächliche Meteorzahl (und damit Teilchendichte). Sie sind somit der Referenz-Datensatz für weitere Auswertungen. Tests mit Simulationen von hohen Meteorraten auf dem PC lieferten recht interessante Ergebnisse.

AKM-Leoniden Expeditionen 2001 - "ALEX 2001"


Absprachen wurden auf dem AKM-Seminar 2001 getroffen und es gibt gleich mehrere "ALEX 01" (AKM-Leoniden-Expeditionen):



Hinweise zur Beobachtung der Leoniden, insbesondere bei stark erhöhter Aktivität (in Englisch).

Leoniden-Expeditionen 2001 - Commercial Leonid Expeditions

Hinweise für Australien - Hints for Australia




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