L e o n i d e n 2 0 0 1 |
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Contents: Summary of first results Report from one of the AKM Leonid expeditions Photos from the ALEX'01-Mongolia |
Inhalt: Erste Ergebnisse Bericht von einer der ALEX 01 Fotos von der ALEX'01-Mongolei |
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Many bright Leonid meteors occurred during the Leonid
peak period between 18h and 19h UT. This -10 mag fireball
lit up the entire landscape at 1808 UT over Ulaan Baatar.
(Photo: Jürgen Rendtel, using a fisheye 3.5/30 and
Ilford Delta 3200 film; 6x6 format.)
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Im Zeitraum um das asiatische Raten-Maximum traten zahlreiche sehr helle Leoniden auf. Um 1808 UT erleuchtete diese Feuerkugel mit etwa -10 mag die ganze Landschaft am Observatorium Ulan Bator. (Aufnahme: Jürgen Rendtel mit einem Fisheye 3.5/30 und Ilford Delta 3200 Film; 6x6 Format.) Größeres Bild. |
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Several fireballs left a persistant train for minutes. The train
of the -10 fireball remained visible to the naked eye for more than
30 minutes!
(Photo: Jürgen Rendtel, using a fisheye 3.5/30 and
Ilford Delta 3200 film; 6x6 format.)
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Viele Feuerkugeln hinterließen Nachleuchtspuren füur mehrere Minuten. Das Nachleuchten der -10er Feuerkugel blieb mit bloßem Auge über 30 Minuten lang sichtbar! (Aufnahme: Jürgen Rendtel mit einem Fisheye 3.5/30 und Ilford Delta 3200 Film; 6x6 Format.) Größeres Bild. |
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Colour image of the brightest Leonid seen from the Khurel Togoot
Observatory near Ulaan Baatar.
(Photo: Jürgen Rendtel, using a fisheye 2.8/16 and
Kodak Panther 1600X film.)
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Die hellste Leoniden-Feuerkugel (-10m) am Observatorium Ulan Bator. (Aufnahme: Jürgen Rendtel mit einem Fisheye 2.8/16 und Kodak Panther 1600X-Film.) Größeres Bild. |
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The persistant train shown in the previous image, but here in
colour as seen in a 4 minute exposure 18:10-18:14 UT.
(Photo: Jürgen Rendtel, using a fisheye 2.8/16 and
Kodak Panther 1600X film.)
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Nachleuchtspur der -10er Feuerkugel in einer 4-Minuten-Belichtung von 18:10 bis 18:14 UT. (Aufnahme: Jürgen Rendtel mit einem Fisheye 2.8/16 und Kodak Panther 1600X-Film.) Größeres Bild. |
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Preliminary graph of the 2001 Leonid ZHR drwan according to the immediate
data submitted by observers (Rainer Arlt, IMO). Leoniden-ZHR aus den unmittelbar nach den Beobachtungen eingegangenen Daten, erstellt von Rainer Arlt (IMO). |
Die ersten Tage verbrachten die vier Beobachter weit außerhalb von Ulan Bator im Jurtencamp Hogno Han. Dort erlebten wir die kältesten Nächte unserer Reise mit Temperaturen bis knapp unter -20 Grad. Danach wurde es immer wärmer... Erste Beobachtungen (plotting!) zeigten wenige Leoniden. Dann ging es nach Ulan Bator zurück und anschließend zum Observatorium Khurel Togot. Wer sich noch an die Kommentare nach der 1998er Beobachtung an gleicher Stelle erinnert, dem sei gesagt, dass die Räume praktisch nicht wiederzuerkennen waren. Strom und Wasser flossen in geordneten Bahnen und die Beobachtung konnte in aller Ruhe vorbereitet werden. Mit uns waren auch drei Kanadier angekommen, die ihre Videotechnik mit unseren beiden Kameras auf dem Südbalkon aufbauten. (Wenn es noch eines Beweises für den Komfort bedürfte: Auch die Kanadier blieben die drei Nächte oben!) Das Wetter war während der gesamten Reise praktisch wolkenlos - lediglich am ersten Tag sowie am letzten vor der Abreise (24.11.) gab es Wolken; zuletzt sogar mit etwas Schneefall. So brauchten auch keinerlei Ausweichpläne für das Maximum gemacht werden. Es wurde sogar eine milde Nacht: Nur -8 Grad bei Windstille. 18.11., 22Uhr Ortszeit (15 UT): Bereits bei tiefem Radianten sind immerzu streifende Leoniden mit langer Bahn und Nachleuchten zu sehen. Die Anzahl steigt stetig an, die Beobachter sprechen nur noch in Zahlen. Mitarbeiter der deutschen Botschaft aus Ulan Bator sind fasziniert, wie auch der Institutsdirektor Bekhtur, der am Morgen immer noch staundend den Leoniden nachsah. So etwas habe er noch nie erlebt - wie auch?! Immerhin sah er nach den Leoniden. Das ist durchaus nicht bei allen Mongolen so! Denn jeder verschwindende Stern, also jede Sternschnuppe bedeutet nach ihrer Anschauung den Tod eines Menschen, also möglicherweise eines Verwandten! So wenden sich die meisten von diesem einmaligen Schauspiel ab. Zwischen 18 und 20 Uhr UT ist der dichteste Teil zu sehen. Doch nimmt die Rate danach nicht so rapide ab, wie etwa 1999. In der letzten Viertelstunde der Beobachtung von 22.30 bis 22.45 UT liegt die ZHR noch bei rund 300. Nun ist also auch in Europa noch etwas vom Maximum zu sehen! Bemerkenswert war auch die große Anzahl heller Leoniden, vor allem im Vergleich zu 1999. Die hellste Feuerkugel erreichte etwa -10 und ihr Nachleuchten war noch über 20 min mit bloßem Auge zu sehen. Dazu gab es bis zur Morgendämmerung immer wieder Meteore bis zu -4. Tatsächlich ein außergewöhnliches Leonidenmaximum!
During the first days of our journey we stayed far off the city of Ulaan Baatar in a ger camp called Hogno Han. Here we saw the coldest nights during our entire 2001 stay in Mongolia with temperatures below -20 deg C. After these nights it became warmer... Our first plotting (!) meteor observations showed only a few Leonids - but the zodiacal light was impressive. Then we went back to Ulaan Baatar and further to the observatory Khurel Togot. Perhaps some people remember the comments given after the 1998 observations at the same place. Forget all this: the rooms were completely renewed with normal electrical and water installations. So we were able to prepare comfortably for all observations. At the same day 3 Canadians arrived at the observatory with their intensified video meteor cameras. So the balcony of the house was full with such cameras during the observing nights. The weather was continuously cloudless during the whole trip, except the night 22/23 November. Nobody had to think about last minute excursions to search cloud gaps. The peak night became even milder than the others: just -8 deg C and no wind at all. 18 Nov., 22Uhr local time (15 UT): With the radiant low in the sky we saw numerous earth-grazing Leonids. Their number steadily increased, the visual observers continuously spoke to their tape recorders. Of course, the video cameras were on all the time from the rise of the radiant. People from the German embassy in Ulaan Baatar joined us and were fascinated, as was the director of the institute Bekhtur. He stood in front of the main building when the rain started and he still stood there in the morning twilight. "I never saw such an event," he said. Not surprising! However, he looked at the Leonids. Mongolians assume that each star belongs to one person, and when he dies, the star falls. So according to the tradition, many people must have died this night. So they rather stay inside in such nights. Between 18 and 20 UT the rates seem to reach their maximum. But after this the rate does not rapidly decrease (as in 1999). Instead, the reates slowly decrease and in the last 15 minutes (2230-2245 UT) the ZHR ist still of the order of 300. So our observers in Europe will also see some nice Leonids. The large portion of bright meteors was an obvious difference to 1999. The brightest fireball we saw reached -10 and its persistent train was visible to the naked eye for more than 20 minutes.
Nach Ankunft der Gruppe in Korea vor einer Woche waren zunaechst einige Tage touristisches Programm geplant: Erstmal nix wie raus aus Seoul und hin zu den wahren Sehenswuerdigkeiten Koreas. So haben wir in der Kuerze der Zeit doch einiges von der grandiosen Landschaft und den historischen Plaetzen des Landes mitbekommen... Dann ging es zu unserem Beobachtungsplatz auf dem Observatorium http://www.kao.re.kr/kao-english/index_e.htm Hier trafen wir auf freundliche Gastgeber sowie auf eine Reihe anderer Expeditionen, insgesamt so an die 50 Leute. In der Nacht vor dem Sturm wurde bei bestem Wetter die gesamte Technik getestet. Am folgenden Tag wurde es nochmal spannend mit dem Wetter. Die Modelle zeigten Wolken ueber dem Meer und niemand konnte ganz sicher sagen ob es nicht auch die Kuestenregion treffen wuerde. Doch dann sahen wir einen tollen Sonnenuntergang und niemend zweifelte mehr daran, dass das Wetter mitspielen wuerde. Aber es kommt immer anders als man denkt. Gegen 22 Uhr lokaler Zeit standen wir von einer Minute auf die andere ploetzlich in den Wolken. Doch das Glueck war auf unserer Seite, eine Stunde spaeter und damit rechtzeitig fuer die Beobachtung des Leonidensturms klarte es wieder auf! Der Sturm selbst begann kurz nach Aufgang des Radianten mit einigen extrem langen "streifenden" Meteoren. Was fuer ein Auftakt! Dann ging alles sehr schnell. Zum vorhergesagten Maximumszeitpunkt erreichte die ZHR nach ersten Schaetzungen Werte von 4000 bis 5000. Im Gegensatz zu 1999 (ZHR ca. 3500) gab es diesmal wesentlich mehr helle Meteore was die Sache insgesamt eindrucksvoller machte. Zeitweise konnte ein einzelner Beobachter 40 Meteore in einer Minute sehen und davon schon mal vier oder fuenf gleichzeitig! So ganz nebenbei produzierten einige Feuerkugeln trains mit 10 min Nachleuchtzeit - das weckte Erinnerungen an die "Feuerkugelnacht" von 1998... Kurzum, die Expedition war ein voller Erfolg. In meiner persoenlichen Hitliste liegt der Leonidensturm 2001 deutlich vor 1999 und 1998. viele Gruesse aus Korea, Mirko.
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Vor der Maximumsnacht auf einem Spaziergang um das Observatorium:
Wolfgang, Martin, Frank, Mauela, Jürgen und Martin. The day before the peak night, during a walk around the observatory. |
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Die Räume im Hotel des Observatoriums waren frisch
renoviert und mit bequemen Möbeln ausgestattet - kein
Vergleich zu 1998! Rooms in the observatory hotel were completely renovated and comfortable. |
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Vor den Beobachtungen waren die Nicht-Martins auf einer mehrtägigen
Tour durchs Land unterwegs. Hinweis für Reisende: Immer
geradeaus, und Mittwoch rechts abbiegen. Four of us were on a tour through the country in the first days. Travelling is easy: just go straight ahead and turn right on Wednesday... |
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Fährtensucher fanden Spuren von Wolf, Luchs, Hase und Kamel
im wenigen Schnee. A Mongolian hunter showed trails of many animals in the snow. |
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In der Jurte ist der Komfort natürlich eingeschränkt.
Immerhin gab es heißes Wasser zum Waschen... In a ger in the middle of nowhere the comfort is limited, but hot water for washing was no problem... |
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In der Nähe des Jurtencamps im Schutz von Bergen hatten
auch Nomaden ihr Winterquartier ausgesucht. Stolz verabschiedeten
sie uns nach einem kurzen Besuch. Our neighbours were nomads who placed their ger for the winter behind some hills for better wind protection. They proudly stood in front of their ger after our visit. |
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| 18:08:11 UT | 18:08:13 UT |
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| 18:08:00 UT | 18:08:58 UT |
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18:10:13 UT | 18:10:18 UT |
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Summe der Bilder mit 7 Leoniden in rund 2 Minuten |
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